
Steckwandler zur Messung von elektrischen Hochspannungsströmen.
Steckwandler werden zur Messung von Elektrizität verwendet. Wenn jedoch Netzspannung in hohen Pegelstufen verteilt wird, muss dies sicher erfolgen. Messwandler beseitigen die Gefahren bei der Messung von elektrischen Hochspannungsströmen, indem sie proportional reduzierte elektrische Energie erzeugen, beispielsweise für Energiezähler: Sie skalieren hohe elektrische Ströme auf kleine, standardisierte Werte, die dann digitalen und intelligenten Messgeräten zugänglich gemacht werden. So ermöglichen die Transformatoren die Erfassung selbst sehr hoher elektrischer Ströme.
Steckwandler gehören zu den gängigsten und kostengünstigsten Arten von Messwandlern und werden überwiegend bei der Installation von Schienen oder Kabeln eingesetzt. Zu diesem Zweck werden die entsprechenden Leiter durch die Öffnung in der Mitte geführt. Voraussetzung für die Installation ist die Unterbrechung der Primärleitung. Aus diesem Grund sind Steckwandler die bevorzugte Art für die Installation in neu entwickelten Systemen.
Da bei der Verwendung von Messwandlern hohe Spannungen auftreten, sollten diese ausschließlich von Elektrikern installiert werden.
Der Primär- und Sekundärnennstrom gibt den Stromwert an, für den ein Transformator geeignet ist. Die beiden Nennstromwerte sind in der Regel proportional zueinander und werden auf dem Typenschild als ungekürzte Unterbrechung angegeben. 5 A (Ampere) ist der Wert des Nennstroms, für den der Transformator ausgelegt ist. Standardisierte Sekundärströme sind 1 A und vorzugsweise 5 A.
5A-Transformatoren sind am weitesten verbreitet, da die meisten dieser Messgeräte einer höheren Genauigkeitsklasse angehören. Andererseits werden für lange Messkabel häufig 1A-Transformatoren verwendet. Die entscheidenden Faktoren hierfür sind technischer und wirtschaftlicher Natur.
Passen 1A-Transformatoren besser in Ihr Messsystem? Unser Online-Shop bietet auch hochwertige, zuverlässige 1A-Steckertransformatoren an.
Aufgrund der verschiedenen Einflüsse auf ein Messgerät ist eine hundertprozentige Messgenauigkeit unrealistisch. Aus diesem Grund werden Messwandler in entsprechende Klassen eingeteilt. Die DIN EN 61869-2 definiert die Genauigkeitsklassen 5, 3, 1, 0,5, 0,5S, 0,2, 0,2S und 0,1 für Messwandler. Die Klassennummer gibt an, wie hoch die prozentuale Abweichung zwischen dem Messwert und dem tatsächlichen Wert sein darf.
Es gilt also: Je höher die Genauigkeitsklasse, desto höher die Fehlertoleranz des Messwerts gegenüber dem tatsächlichen Wert des gemessenen Stroms.